Mit Sabine Christiansen im Flugzeug, ein Zahlencode, den ich ich mir einfach nicht merken kann und ein toller Start ins Pariser Nachtleben ...
Nachdem ich mit Sabine Christiansen, die wild diskutierend an ihrem IPhone hing, am Kofferband gewartet habe, werde ich gleich nach meiner Ankunft am Pariser Flughafen mit einem typisch französischen Phänomen konfrontiert: Es wird gestreikt! Diesmal gegen die Rente ab 62 - da können wir Deutschen ja nun wirklich nur drüber lachen. Also, geht es statt mit der RER (Le Reseau Express Regional)erstmal mit dem ORLYBus Richtung Stadt. Von weitem sehe ich zum ersten Mal den hell erleuchteten Eiffelturm. Nun bin ich also wirklich in Paris!
Nach einer Irrfahrt durch die Einbahnstraßen der Stadt bringt mich das Taxi, das ich mir auf den letzten paar Metern genommen habe, dann doch noch an mein Ziel: die Rue de Grenelle. Zufälligerweise hat in der gleichen Straße, die übrigens eine der längsten der ganzen Stadt ist, vor über 20 Jahren schon meine Mutter gewohnt. Doch Zeit in alten Geschichten zu schwelgen bleibt mir gar nicht, denn Bertrand, mein vorübergehender Mitbewohner, hat das Essen fertig und schon kurz darauf sitzen wir in der Pariser Metro (auch wenn wir auf Grund des Streiks wieder länger als gewöhnlich auf die nächste Bahn warten müssen). Am Grands Boulevards treffen wir Freunde von Bertrant und ich lerne an diesem - meinem ersten - Abend in Paris, dass die Franzosen entgegen aller Vorurteile zwar sehr wohl freundlich und offen sind,französisches Bier aber sehr böse Kopfschmerzen bereitet, die sogar das Merken des vierstelligen Zahlencodes für die Tür zu einer schier unmöglichen Angelegenheit machen.
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