Montag, 18. Oktober 2010

Le samedi, le soleil et le showcase

Nachdem ich am Freitag ja noch mit den Spätfolgen des französischen Biers zu tun hatte, bot sich mir am Samstag Morgen dieser Anblick vor meiner Haustür ...

Meine momentane Metrostation: La Tour Maubourg

... kann ein Samstag schöner beginnen? Ich glaube kaum. Bei strahlendem Sonnenschein schlendere ich also die Rue de Grenelle entlang. Vorbei an kleinen Brasserien, modernen Einrichtungsläden und überdurchnittlich vielen Babyläden, die alle so stylisch sind, dass man sie auf den ersten Blick für Galerien halten könnte.

Der eigentliche Grund meines Spazierganges sind aber Audrey und Joseph aus New York, die uns Anfang des Jahres als Teilnehmer eines Programms für jüdische Vertriebene in Berlin besucht haben. Ich treffe die beiden im Café St. Germain und sie erzählen mir, dass sie zwar schon viele Male in Paris gewesen sind, aber dennoch immer wieder herkommen und trotzdem immer wieder noch etwas Neues entdecken. Die momentane Monet-Ausstellung soll zum Beispiel unglaublich schön sein, doch haben die beiden kurzfristig leider keine Karten mehr bekommen (ich schreibe mir die Ausstellung natürlich gleich auf meine To-Do-Liste, die irgendwie immer länger wird :-)).


mit Audrey und Joseph aus New York

Später laufe ich noch ein bisschen bei mir in der Gegend rum, ich verfolge mit Jojo die Bundesliga-Spiele (Go Hertha!) und packe ausnahmsweise meinen Koffer schon mal nach zwei Tagen aus, wobei das nur dazu führt, dass die Klamotten jetzt auf dem Schreibtisch in meinem Zimmer liegen, denn der Schrank ist leider voll.

Abends geht es mit den Deutschen der HEC ins Showcase, angeblich DER fancy Club in Paris. Direkt unter der Brücke Alexandre III. geht es aber doch entspannter zu als gedacht und Banker im Anzug tanzen sich neben Rastalocken-Trägern zu wirklich guter Housemusik den Alltagsstress von der Seele.


Das Showcase unter der Brücke Alexandre III.


Es muss nicht immer Currywurst sein


Morgens um vier falle ich nach einer späten Portion Pommes und voll mit den Eindrücken meiner ersten 48 Stunden totmüde ins Bett.

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